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b-Faktor
Nach VDI 2078 (Ausgabe Oktober 1994) versteht man unter dem b-Faktor auch den „Shading Coefficient". Das Verhältnis aus dem g-Wert der jeweiligen Verglasung und dem g-Wert einer Isolierglasscheibe ohne Beschichtung beschreibt den mittleren Durchlassfaktor „b“. Die Isolierglasscheibe hat generell einen g-Wert 80 %. Zur Berechnung der Kühllast gehört der Durchlassfaktor „b“ zu der entscheidenden Größe: (g = 0,80) : SC = g: 0,80. Der „Shading Coefficient“ bzw. Beschattungskoeffizient kann somit, im Vergleich zu einer unbeschichteten Isolierglasscheibe, als ein Sonnenschutzwirkungs-Maß bezeichnet werden. Als Beispiel gilt: Geringe Beschattung = SC 0,9 (hoher Beschattungskoeffizient) Gute Beschattung = SC 0,3 (tiefer Beschattungskoeffizient)
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Balkontüre
Die Bauart sowie die Wirkung einer Balkontüre/Terrassentüre kann mit einem Fenster gleichgesetzt werden, allerdings bei einer variierten Griffhöhe.
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Bandseite Die Drehachse des Fensterflügels. Hier ist er angeschlagen, und zur Bandseite hin öffnet er sich.
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Bauanschluss
Die Bauanschlüsse des Fensters werden nach drei Seiten unterschieden: Der untere horizontale Teil heißt außen Sohlbank und innen Fensterbank. Die beiden vertikal seitlichen Begrenzungen heißen Fensterleibung. Der obere horizontale Teil wird Fenstersturz genannt.
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Baumaße
Genormte Bauteile sind wesentlich günstiger als Sonderanfertigungen. Deshalb lohnt es sich, bei der Bauplanung für Fenster, Türen und Treppen, Normmaße zu verwenden.
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Befestigung des Fensters Bei der Befestigung eines Fensters im Bauwerk müssen sowohl die Rahmenmaterialien als auch die Gegebenheiten für den Einbau in Betracht gezogen werden. Die Befestigung erfolgt senkrecht zur Fensterebene durch Befestigungselemente. Generell werden hierzu Rahmendübel, Maueranker bzw. Fensterwinkel verwendet. Bei Kunststoff liegen die Abstände zur Befestigung bei 700 mm, bei Holz und Aluminium bei 800 mm und erfolgt bei jeweils 150 mm aus der inneren Ecke heraus. Es ist darauf zu achten, dass jede Seite an mindestens zwei Stellen verankert werden muss. Ebenso ist für eine einwandfreie Übertragung der Kräfte in das Bauwerk zu sorgen. Spätere Verformungen, die die Funktion des Fensters beinträchtigen könnten, sind unter allen Umständen zu vermeiden.
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Begehbare Verglasungen
Dem Einsatz von Glas in begehbaren Flächen steht im Allgemeinen nichts entgegen. Wir empfehlen jedoch hier die Anwendung folgender Richtlinien: „Anforderungen an begehbare Verglasungen; Empfehlungen für das Zustimmungsverfahren - Fassung März 2000“ (Veröffentlichung vom 30. März 2001 in den DIBt Mitteilungen, 32. Jahrgang Nr. 2) bzw. TRLV Endfassung 2006. Generell gilt, dass das Verfahren der Zustimmung im Einzelfall durchzuführen ist. Hier ist der Ansprechpartner die oberste Baubehörde des jeweiligen Bundeslandes.
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Benetzbarkeit von Glasoberflächen
Die Benetzbarkeit kann durch Rollenabdrücke, Etiketten, Fingerabdrücke, Papiermaserungen oder Vakuumsaugern beeinflusst werden, aber auch durch Dichtstoffreste, Silikonbestandteile, Glättemittel, Gleitmittel bzw. Umwelteinflüsse unterschiedlich ausfallen. Durch feuchte Glasoberflächen aufgrund von Tauwasser, Regen bzw. Reinigungswasser, sind die jeweiligen Unterschiede erkennbar.
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Beschichtetes Glas
Seit Anfang der 80er Jahre ist beschichtetes Glas im Handel erhältlich. Zur Verbindung der Glastransparenz mit den ausgezeichneten Emissionseigenschaften von Edelmetallen, werden dünne Metallschichten auf das Glas aufgebracht. So wird eine Durchlässigkeit für Sonnenlicht gewährleistet und gleichzeitig das Emissionsvermögen der Glasoberfläche deutlich verringert. Silber gehört zu den Hauptbestandteilen der Metallschichten, wodurch neutrale Wärmefunktionsschichten mit niedrigem Emissionsvermögen (e=0,04) hergestellt werden können, die einen kV-Wert von 1,1 W/m²K nach DIN im Standardaufbau mit Argonfüllung gewährleisten. Es besteht daher die Möglichkeit aus dem Basisglas eine umfangreiche Produktpalette mit kV-Werten bis zu 0,5 W/m²K nach DIN im Isolierglasaufbau herzustellen. Eine Kombination aus Schallschutz- oder Sicherheitsglas ist ebenfalls durchführbar.

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Beschläge
Die sind alle Teile des Fensters, die die Funktionsfähigkeit gewährleisten. Die Beschlagsqualität ist maßgeblich für Komfort und Funktionalität des Fensters verantwortlich. Deshalb werden ISOGON Kunststofffenster ausschließlich mit Beschlägen namhafter Hersteller ausgestattet und genau auf ihre Qualität geprüft.
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Beschlagswartung
Einmal im Jahr sollten alle beweglichen Teile der Beschläge behandelt werden – am besten mit harz- und säurefreiem Öl oder Fett. Schwergängige Fenster müssen eventuell schon früher gewartet werden.
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Bewertetes Schalldämm-Maß Rw
Das Schalldämmmaß Rw eines Bauteils ist abhängig von der Frequenz und liegt bei der Bauakustik bei einem Bereich von 100 Hz bis 3150 Hz. Das zehnfache logarithmische Verhältnis der auftreffenden Schallleistung – P1 – zur abstrahlenden Schallleistung – P2 – wird mit Rw gekennzeichnet. Eine Schalldämmung von 10 dB stellt daher eine Halbierung der Lärmbelästigung dar.
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Biegefestigkeit von Floatglas
Beim Biegen einer Verglasung findet auf der einen Seite eine Verdichtung und auf der anderen Seite eine Dehnung statt. Abhängig von der Glasstärke, der Kantenform und der Art des Produktes beträgt die Biegebruchfestigkeit bei einem Floatglas 40 MPa (N/mm2) und bei einem vorgespannten Glas (ESG= Einscheiben-Sicherheits-Glas) 120 bis 200 MPa (N/mm2).
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Blendrahmen Fenster
Unter einem Blendrahmen wird ein mit dem Mauerwerk fest verbundener Rahmen verstanden, an dem ein oder mehrere Flügelrahmen beweglich befestigt sind.
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Blendrahmenaußenmaß
Gibt Breite und Höhe des Abstandes von Blendrahmenaußenkante zu Blendrahmenaußenkante an.
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Blendrahmenaufdopplung
So genannte Blendrahmenaufdopplung, bzw. Verbreiterungen eines oder mehrerer Rahmenhölzer, wird aufgrund von gestalterischen, konstruktiven oder aus statischen Gründen durchgeführt. Es besteht entweder die Möglichkeit die Breite des Rahmenholzes zu vergrößern oder ein weiteres Holzstück an das Rahmenholz zu setzen, welches als Aufdopplung bzw. Rahmenverbreiterung bezeichnet wird.
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Bogenfenster
Aus der Romantik als Rundbogen, über den Spitzbogen aus der Gotik, ist das Bogenfenster entstanden. Die jeweiligen Epochen wie der Barock, der Rokoko oder der Jugendstil brachten eine Vielfalt an Fensterkreationen hervor. Das Maßwerkfenster wurde ursprünglich als buntes Bleiglasfenster entwickelt und hauptsächlich in Kirchen verbaut. Das Bogenfenster galt eher als Luxus und war so den gut situierten Hausbesitzern vorbehalten.
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Brüstung
Als Brüstung wird das Mauerwerk unterhalb der Fensteröffnung bezeichnet.
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Brüstungshöhe
Gibt die Höhe des Mauerwerks unterhalb eines Fensters an.
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Bruchverhalten von Glas
Bei Glasbruch von Floatglas (normal gekühlt) entstehen zahlreiche scharfkantige, zum Teil spitze und große, Bruchstücke. Bei Einscheiben-Sicherheitsglas (thermisch vorgespannt) ist das Bruchrisiko im Vergleich zu Floatglas gering. Bei Beschädigung der Kanten bzw. der Oberfläche und des dadurch entstehenden Ungleichgewichts im Spannungsverhältnis, zerfällt das Glas in ein Netz von mehr oder weniger lose zusammenhängenden Krümeln. Es besteht die Möglichkeit, dass der Bruch sofort oder zeitlich versetzt erfolgt. Bei Verbund-Sicherheitsglas ist das Bruchrisiko im Vergleich zu Floatglas ebenfalls gering. Das Bruchbild der Verbund-Einzelscheiben entspricht dem des Ausgangsproduktes. Das Risiko einer Schnitt- bzw. Stichverletzung wird dadurch dezimiert, dass Glasbruchstücke durch die Zwischenschicht zusammengehalten werden und somit die Öffnungsgrenze begrenzt wird. Das Bruchbild von Verbundglas entspricht dem der Einzelscheiben-Ausgangsprodukte des Verbundes. Informationen zum Bruchverhalten können ebenfalls der DIN EN 12600 Norm und dem GUV-SI 8027 Standard der Unfallversicherungsträger entnommen werden.
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Bullauge
Das Bullauge findet seinen Einsatz generell im Schiffsbau, ist in seiner Form kreisrund und wird ebenfalls als Rundfenster bezeichnet. Diese Art der Fenster kann allerdings lediglich als Dreh- bzw. Kippfenster eingebaut verwendet werden, wobei hier eine Kombination aus beiden Varianten technisch leider nicht umsetzbar ist.
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